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Dienstag, 31. März 2015

neue Erde für den Tunnel

Auf der Liste steht's ja schon, wir brauchen noch mehr und auch fruchtbarere Erde für den Tunnel. Im Mai 2013 haben wir schon mal Erde in den Tunnel getragen, leider hat das nicht gereicht. Darum wiederholen wir das Spiel mit etwas abgeänderten Spielregeln dieses Jahr erneut:

Dank unserem Rapid Spezial, der vollgeladen bis vor das Küchenfenster fährt, müssen wir die Erde nun nicht mehr treppauf tragen, sondern nur noch das unwegsame Stück hinter der Remise hoch in den Tunnel.

Zwei Hände, zwei Kessel. Der erste Rahmen ist schon geleert, der zweite leer sich, insgesamt sind es pro Fuhre drei gut gefüllte Rahmen mit Humus-Kompost, die hoch in den Tunnel gebracht werden sollen. Wir rechnen mit 5 Fuhren - das Sportprogramm der nächsten Tage ist gesetzt...

Im Tunnel angekommen wird die Erde auf einen wachsenden Haufen gekippt und von da weiterverteilt.

Neu hat es jetzt auch am Rand Gartenplatten, so dass das Klettern in den Tomatenstauden in Zukunft entfällt. Das erste Beet ist bereit zum ansähen. 







Montag, 23. März 2015

Zwischenstand

Aufgaben vom 2. März
  • alte Tomatenpflanzen ausreissen
  • Tomaten-Stangen entfernen und putzen
  • Kardy ausreisen
  • verwelkte Mangoldpflanzen ausjäten
  • Bewässerungssystem wieder installieren
  • neuen Humus in den Tunnel bringen - erste Fuhre erledigt
  • Setzlingstisch einrichten
  • ausgebuddelte Steine rausbringen
  • Kletterhilfen für Keifen installieren

neu dazu gekommene Aufgaben:
  • Pflanzen ansähen im Haus
  • Baum- und Strauchschnitt häckseln
  • Beete neu abgrenzen
  • Pflanzen ansähen im Tunnel
  • Topinambur ernten und Töpfe frisch bepflanzen
  • neuen Humus in den Tunnel bringen: zweite Fuhre
  • Rhabarber auspflanzen

Fast scheint es, als ob es sich hier um eine dynamische Liste handeln würde - pro erledigten Punkt kommen zwei neue hinzu - na, so wird es uns wenigstens nicht langweilig...


Montag, 9. März 2015

Gewächshaustechnik

Damit wir ohne grossen Aufwand den Boden in unserem Gewächshaus feucht halten und nicht Giesskanne um Giesskanne schleppen müssen haben wir im letzten Jahr ein grandioses Bewässerungssystem eingebaut.

Dazu mussten vorübergehend die Gartenplatten des Mittelwegs angehoben und der Weg darunter ausgebuddelt werden, damit die Rohre, welche später die Schläuche aufnehmen sollen, verlegt werden konnten.

Links und rechts wurden Abzweigungen eingebaut, damit die Beete unabhängig voneinander bewässert werden können. 

Für die Wasserzuleitung musste ein Loch in die Gartenplatte der Gewächshausumrandung geschnitten werden. Damit die Leitung auch gerade kommt wurde sie an der Richtschnur ausgerichtet. 

Schliesslich wurde der Graben wieder zugeschüttet und die Gartenplatten erneut darüber gelegt. Damit möglichst wenig Dreck in die Röhren gelangen kann, werden die Abzweigungen jeweils mit einem Deckel verschlossen. Die gelben Schnüre dienen dazu um später die Schläuche einzuziehen. 

Die Schnur um den Schlauch einzuziehen ist zum Glück noch vorhanden und der Deckel hat das Eindringen des Drecks erfolgreich verhindert.

Jetzt wird der Schlauch an der Schnur festgebunden...

…und verschwindet Stück für Stück im Rohr...

Montag, 2. März 2015

Folientunnel - ein Augenschein...

Es gibt viel zu tun - packen wir es an…

Lange war es still in diesem Blog - dies soll sich nun wieder ändern, da uns mehr "zuhause-Tage" zur Verfügung stehen. Ein erster Augenschein im Folientunnel lässt ahnen, dass hier doch einige Arbeitsschritte auf uns warten...


  • Alte Tomatenpflanzen ausreissen
  • Tomaten-Stangen entfernen und putzen
  • Kardy ausreissen
  • verwelkte Mangoldpflanzen ausjäten
  • Bewässerungsystem wieder installieren
  • neuen Humus in den Tunnel bringen
  • Setzlingstisch einrichten
  • ausgebuddelte Steine rausbringen
  • Kletterhilfen für Kefen installieren


und dann: sähen und pflanzen:-)




Mittwoch, 16. April 2014

Bärlauchpesto

Die einen lieben ihn, die anderen können ihn nicht ausstehen: Bärlauch! Bei uns hinter der Scheune wächst er üppig und lässt sich auch nicht durch Baggerarbeiten einschüchtern oder beeindrucken. Wiederum konnten wir ergiebig ernten und weil wir Pesto so gern mögen möchten wir euch unser Rezept nicht vorenthalten.

Rezept:
300 g Bärlauchblätter
4,5 El Pinienkerne
1,5 dl Olivenöl
0,5 Tl Meersalz

Die Bärlauchblätter ernten, waschen und entweder mit Küchentüchern abtrocknen oder mit der Salatschleuder das überschüssige Wasser rausschleudern.



Dann die Blätter grob mit dem Messer zerkleinern und in der Zwiebelhacke so fein wie möglich vermüllern. Wer flink und geschickt ist kann die Blätter selbstverständlich auch mit dem Messer sehr fein schneiden.

Anschliessend die Pinienkerne ohne Fett in der Bratpfanne hellbraun rösten...

...und in der Zwiebelhacke fein vermüllern - geht auch von Hand wem das lieber ist

Gehackte Pinienkerne, Olivenöl, Meersalz und die kleingeschnittenen Bärlauchblätter mit dem Löffel vermischen. Weil wir das Pesto gern etwas gröber mögen mixen wir es nicht, wer es feiner mag kann jetzt mit dem Pürierstab die Masse in die gewünschte Konsistenz mixen. Anschliessend in saubere Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken, damit keine Luft an die Mischung kommt.

Die Gläser beschriften und kühl und dunkel lagern. Nach Gebrauch jeweils den Rand sauber putzen und wieder mit Olivenöl auffüllen. So hält sich das Pesto mehrere Monate. Wer Käse ins Pesto mischt verkürzt die Haltedauer, darum machen wir das erst beim Servieren.


Freitag, 14. März 2014

Briefe, Zeitung und Warten

Während wir auf die Baubewilligung warten, welche am 27. Februar in der Zeitung publiziert wurde - leeren wir täglich den Briefkasten. Das ist momentan besonders spannend, da wir viel mehr Post erhalten als üblich.

Baupublikation


Ganz überrascht waren wir, dass wir täglich Briefe von nahen und weiter entfernten Handwerkern erhalten, die sich für Renovationsarbeiten auf ihrem Gebiet empfehlen. Bisher sind fast 20 Briefe bei uns eingegangen. Alle Absender haben die Information  der Zeitung entnommen. Erstaunlich, dass die  "Fricktaler Woche" auch im St.Gallischen gelesen wird…

Bewerbungsschreiben :-)


Den Anfang gemacht hat der einheimische Zimmermann, gefolgt von
Holz- und Solarbau (3 Briefe)
Aushub-, Tiefbau- und Umgebungsarbeiten (2)
Maler- und Gibserarbeiten (2)
Fensterfirma (3)
Briefkastenanlagen (1)
Bandkeramik und Wellness (2)
Heizsysteme und Sanitär  (2)
Elektroarbeiten (1)
Tageslichtsystem (1)

der zweite Briefhaufen

Donnerstag, 27. Juni 2013

Znacht aus dem Garten

Heute ist es soweit: die im letzten Eintrag noch recht kümmerlichen Salätchen können nun nach und nach geerntet werden... Die heutige Ausbeute kann sich also sehen lassen:

Ein Kopfsalat, Schnittlauch, Bohnenkraut, Kefen und Rosmarin für die Kartoffeln. Zubereitet hat das ganze so ausgesehen:


Die Kefen haben wir mit Bohnenkraut und Rüeblistreifen gepimpt, der Salat wurde mit  (gekauften) schweizer Tomaten, Zwiebeln und Schnittlauch angereichert. Wir haben gespachtelt wie die Fürsten :-)


Mittwoch, 29. Mai 2013

Fitnessprogramm für Gartenfreunde

Wir haben zu wenig Humus im Folientunnel... Was also dagegen unternehmen?

Ein Anruf bei einem Bauern aus dem Dorf beschert uns das ultimative Fitnessprogramm für die nächsten Tage... Viermal haben wir unseren kleinen Anhänger mit Erde füllen lassen.


Spannenderweise ist es nicht nur Erde, je mehr wir schaufeln desto mehr kommen wir zur Erkenntnis, dass diese Erde wohl von einem Spielplatz stammt. Neben Scherben, Wurzeln und Steinen klauben wir Autöli, Legosteine, Kinderbesteck und Ziegelstücke aus dem Haufen. Eimer für Eimer tragen wir nun den sortierten Humus in den Tunnel, treppauf treppab... Der erste Hänger wird noch am selben Tag geleert, der Rest muss warten...


Selbstverständlich regnet es bald wieder. Und weil wir ja nur die Erde und nicht Regenwasser hochtragen wollen wird der Haufen mit Planen abgedeckt. So wartet also unser Erdhaufen unten an der Treppe als stumme Trainingsaufforderung...

Dienstag, 28. Mai 2013

Häxesüppeli

Also eine echte Premiere war das ja nicht mit dem Häxesüppeli - als Kinder haben wir sie Sommer für Sommer aus verschiedenen Kräutchen und Gräsli angerührt und in Puppengeschirr abgefüllt unter den Sträuchern stehen lassen. Meistens ist dieses Gebräu beim Jäten zum Vorschein gekommen und ausgekippt und hat für entsprechende olfaktorische Erlebnisse gesorgt...


Nichts desto trotz haben wir nun Brennnesseln gemäht und in zwei grosse Fässer gefüllt.


Eigentlich hätten wir die Fässer mit Regenwasser auffüllen sollen - Regenwasser hätte es zwar dieses Jahr schon genug gegeben, leider ist es uns aber noch nicht gelungen diese Unmengen vernünftig zu fassen und als Giesswasser zu verwenden... Darum haben wir mit Wasser aus dem Schlauch aufgefüllt.


Das ist die Häxesuppe kurz nach dem Ansetzen. Gern hätte sie natürlich  mehr Sonnenwärme, aber damit können wir dieses Jahr nun leider echt nicht dienen... Nun gärt sie seit 8 Tagen und wird täglich gerührt, schäumt vor sich hin und entwickelt  so langsam die gewünschte Farbe. Laut Marie-Luise Kreuter muss das Häxesüppeli nun 1.5 - 3 Wochen gären, es kommt auf die Witterung an. Ab dann kann die Suppe in einem Verhältnis von 1:10 dem Giesswasser beigemischt werden.

Montag, 13. Mai 2013

Licht am Ende des (Folien-)Tunnels

Gestern haben wir begonnen, den Folientunnel einzudecken. Folientunnel? Ach, haben wir das noch nicht erwähnt? Na, dann müssen wir wohl von ganz vorne beginnen...

Das ist der Stand vom 11.10.2012, der Quittenbaum steht noch oberhalb vom Haus, der Platz ist grob gerodet und vermessen.

Am 17.11.2012 wird der Quittenbaum verpflanzt. Wir wollten ihn nicht einfach fällen. Die ausführliche Geschichte gibt es hier zu lesen ein-baum-zieht-um

In den darauffolgenden Tagen hat sich unser Nachbar mit seinem Bagger durch die Erde gewühlt und die ganze Fläche ausgeebnet.

Dann kam der Winter und ist bis weit in den März geblieben... Wir haben lediglich das Felsband freigelegt und bestimmt, wo die Stützmauer hinkommen soll, falls es dann doch Frühling werden sollte

Am 19.3.2013 haben wir mit tatkräftiger Unterstützung begonnen, die Stützmauer zu bauen. 

Am 3.4.2013  wird die Sickerleitung fertig gestellt. Das ganze Baumaterial wurde in Eimern über die Treppe hochgetragen. Nix mit hochfahren mit dem Rapid - aber das kommt vielleicht später mal. 

Die Sickerleitung wird am 7.4.2013 mit Kieseln und anschliessend mit Flies bedeckt. Beides soll verhindern, dass der Dreck, der anschliessend drauf geschaufelt wird, in die Leitung gelangt.

Die Platten sind ein Schutz gegen Efeu und Schermäuse und werden ca 30-40cm im Boden verbuddelt.

Am 6.5.2013 geht es nach einer sehr nassen Periode endlich weiter. Die Platten sind rundum verbuddelt, jetzt geht es daran, die Erdanker zu setzen und die Bögen zu fixieren.

 
Nun wird das Ausmass langsam erkennbar und das Konstrukt bekommt nun auch vom Nachbarn einen Namen verpasst: "Die Erdbeer-Kathedrale"

 12.5.2013 Endlich ist es soweit und wir können mit dem Eindecken des Folientunnels beginnen.

 Weil es zwischendurch windet ist es zu zweit eine ziemliche Herausforderung...

Schlussendlich gelingt es uns aber doch, die Folie an die richtige Stelle zu ziehen... Wir haben das Gefühl, dass uns in den nächsten Sekunden die Finger abfallen.

Irgendwie will sich die Folie nicht überall gleich gern spannen lassen und so kommt es, dass es beim Befestigen der Klemmen Risse gibt über den Alustreben.

Mit etwas Grummeln gelingt es uns dann aber, die Folie zu spannen und festzuklemmen. Der Wind ist nicht unbedingt hilfreich bei dieser Aktion. Aber die Folie flattert wenigstens nicht davon. 

Umso grösser ist die Freude kurz vor Sonnenuntergang, dass die Folie hält, die Seitenblenden ebenfalls schon montiert sind und es nun tatsächlich nach Folientunnel aussieht. Ganz fertig ist die Konstruktion aber immer noch nicht. Es fehlen noch die stirnseitigen Abschlüsse und die Schiebetüren, auch ist der Motor für die automatische Belüftung noch nicht montiert. Einzig die Kurbel auf der Bergseite funktioniert schon zuverlässig.